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Donnerstag, 18. April 2013

Wehen-ABC

Einer meiner Lieblingsseiten in der Schwangerschaft war die Seite www.uebungswehen.de, den als Erstgebährende ist alles so Neu und Unbekannt, so auch jedes "Zieperlein". Ich finde die Erklärung so super, dass ich diese ungern umformulieren mag, also hier ein Auszug mit weiterführende Links von der Seite:



Man unterscheidet verschiedene Arten von Wehen, die zum Teil bereits Wochen vor der anstehenden Geburt auftreten können.

In aller Kürze lesen Sie hier die wesentlichen Wehenarten:

Übungswehen

Bereits ab dem 7. Monat können so genannte Übungswehen, auch Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt, auftreten. Der komplette Bauch kann dabei ganz hart und unnachgiebig werden, wobei nicht unbedingt Schmerzen damit einhergehen müssen. Manchmal spürt man auch lediglich ein Spannungsgefühl. Nehmen Sie bereits in diesem Stadium regelmäßig Magnesium zu sich. Das hilft Ihnen, diese Wehenschmerzen besser zu überwinden. Übungswehen sind harmlos und trainieren die Gebärmutter quasi auf die bevorstehende Anstrengung der Geburt. Nur für den Fall, dass diese Braxton-Hicks-Kontraktionen länger andauern als eine Minute und zudem mehrfach pro Stunde vorkommen, sollten Sie zur Sicherheit Ihren Gynäkologen aufsuchen. Sollte es sich dann um echte Wehen handeln, erhalten Sie dann ein wehenhemmendes Medikament.

Senkwehen / Vorwehen:

Ab der 36. Schwangerschaftswoche können die Übungswehen bereits in so genannte Senkwehen bzw. Vorwehen übergehen. Senkwehe bedeutet, wie der Name bereits verrät, dass sich das Baby im Bauch der Mutter nach unten bewegt, also hin zum Muttermund und tiefer in das Becken hinein. Diese Wehen sind nun nicht nur äußerlich sichtbar durch das Senken des Bauches, sondern vor allem auch klarer und intensiver zu spüren. Viele Frauen empfinden Sie als Rückenschmerzen oder ein starkes Ziehen in der Leistengegend. Diese Vorwehen werden im Gegensatz zu den in der nächsten Phase folgenden echten Wehen allerdings schwächer, wenn man ein warmes Bad nimmt und sich etwas Ruhe gönnt. Der Vorteil für die Mutter: durch das nach unten rutschende Baby bekommt sie wieder besser Luft, da die Lungen nun wieder ein wenig mehr Platz haben. Das gilt natürlich auch für all die anderen inneren Organe, wie bspw. den Magen, das Herz, etc.

Echte Wehen: Eröffnungswehen, Presswehen + Nachgeburtswehen

Treten echte Wehen zu einem besonders frühen Zeitpunkt auf, also bereits vor der 36. Schwangerschaftswoche, spricht man von einer Frühgeburt.

Eröffnungswehen:

Mit diesen Wehen beginnt der Geburtsprozess. Wie der Name bereits verrät, öffnen diese Wehen im Verlauf der nächsten Stunden den noch geschlossenen Muttermund, bis er etwa auf 10 cm geöffnet ist. Erst dann kann das Kind auch durch den Geburtskanal auf die Welt kommen. Die Eröffnungswehen kehren immer wieder und in zeitlich immer kürzeren Abständen. Gleichzeitig nehmen sie dabei an Stärke zu. Eine Faustregel besagt, dass sich bei einer Erstgebärenden der Muttermund etwa 1cm pro Stunde öffnet.

Presswehen / Austreibungswehen

Sobald der Muttermund vollständig geöffnet ist (dies wird immer wieder durch die Hebamme untersucht) folgen die Presswehen. Diese sind dafür zuständig, das Baby durch den Geburtskanal nach draußen zu schieben. In diesem Stadium ist der Drang der Frau zu Pressen kaum zu unterdrücken, kann aber durch die so genannte Hechelatmung etwas zurückgehalten werden, bis die Hebamme erneut zum Pressen auffordert. Dann dauert es meist nicht mehr lange, bis der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt.

Nachgeburtswehen

Nach der Geburt muss noch die Plazenta “geboren” werden. Die Nachgeburtswehen fördern die Ablösung und Ausstoßung des Mutterkuchens, sind aber im Vergleich zu den vorangegangenen Wehen viel weniger stark. Durch das während der Geburt ausgeschüttete Adrenalin, gibt es sogar Frauen, die diese Wehen gar nicht mehr wahrnehmen. Erst wenn die Nachgeburt da ist, wird der Mutter zur Geburt gratuliert, denn dann erst die die Geburt abgeschlossen. Meist dauert dieser Vorgang nochmals bis zu einer halben Stunde.

Nachwehen /Stillwehen

Nicht zu verwechseln mit Nachgeburtswehen, treten Nachwehen in den Tagen nach der Geburt auf. In diesem so genannten Wochenbett sorgen die Nachwehen durch die Kontraktionen dafür, dass sich die durch die Schwangerschaft extrem gedehnte Gebärmutter nun langsam wieder zurückbildet und mögliche Blutungen beendet. Bei stillenden Müttern können diese Wehen, die man darum auch als Stillwehen bezeichnet, etwas schmerzhafter und intensiver ausfallen, wobei das ein gutes Zeichen ist. Das bedeutet nämlich auch, dass sich die Gebärmutter schneller wieder zu ihrer ursprünglichen Größe zusammenzieht.


Quelle: http://www.uebungswehen.de/

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